Die Jagd
Eugen Sibold ist geprüfter Jagdführer (Gewehr sowie Bogen) und führt seit seinem 18. Lebensjahr ausländische Jagdgäste. Er verfügt über eine mehr als 30 jährige Erfahrung und trägt den Titel des
Meisterjagdführers.
Folgende Wildarten können auf der Farm bejagd werden:
Rappen Antilope, Leopard, Giraffe, Wasserbock, Gepard, Eland Bulle/Kuh,
Streifen Gnu Bulle/Kuh, Weißschwanz Gnu Bulle/Kuh, Strauß, Kudu, Steppenzebra,
Impala, Oryx Bulle/Kuh, Hartebeest Bulle/Kuh, Blesbock, Springbock, Keiler, Ducker,
Rotkatze, Steinbock
Ein Jagdtag gestaltet sich folgendermaßen:
Aufgestanden wird mit Sonnenaufgang ca. 6.00 Uhr. Nach einer Tasse Kaffee geht es mit dem Geländewagen in den
Busch und es wird Wild ausgemacht. Dabei wird individuell auf die Interessen und Möglichkeiten des Jägers
eingegangen. Gegen 8.30 Uhr gibt es ein ausgiebiges Frühstück auf der Farm. Anschließend kann bis zum Abend gejagt
werden. Die spannendste Jagd ist die der Pirsch. Als weitere Möglichkeit können Sie auch vom Ansitz aus
jagen. Abends wird in einer familiären Atmosphäre bei einem Glas Rotwein zusammen gesessen und die exzellente
deutsch-afrikanische Küche genossen. Es werden die unterschiedlichsten Wildgerichte nach Hausfrauenart zubereitet.
Allgemeine Information zur Jagd
Die Jagd sowie die Unterbringung der Gäste ist in Namibia gesetzlich geregelt. Das Ministerium für Naturschutz
und Tourismus kontrolliert in regelmäßigen Abständen durch den Namibia Berufsjagdverband die Einrichtungen der Jagdfarmen.
Die Jagd selber ist nur mit einem örtlichen Jagdpermit erlaubt und während der Zeit vom 1. Februar bis
30. November für ausländische Jäger frei. Nur für die darin genannten Wildarten werden
Ausfuhrgenehmigungen erteilt. Jeder Jäger darf von jeder Wildart max. zwei Stück erlegen. Gejagd werden
darf nur in Begleitung eines geprüften Jagdführers. Ihre Jagdwaffe sollte nicht unter 7 mm betragen.
Die Einfuhr der Jagdwaffe ist Deklarationspflichtig. Eingeführt werden dürfen max. zwei Langwaffen mit
dazugehöriger Munition. Faustfeuerwaffen sind generell verboten. Die Jagdwaffe wird zusammen mit dem Gepäck am Flughafen aufgegeben. Die Munition muss im Koffer bzw. darf nicht im Handgepäck verstaut
werden. Am Flughafen Windhuk holen Sie ihre Waffe am Zollschalter ab. Dort wird ihre Waffenbesitzkarte eingesehen
und die Waffe registriert. Das Formular, welches Sie dort erhalten brauchen Sie bei der Ausreise wieder.
Die Jagd mit Pfeil und Bogen ist in Namibia erlaubt. Die Einfuhr des Bogens samt Pfeile sowie Zubehör ist nicht Deklarationspflichtig (Sportgerät). Voraussetzung ist das die Jagdfarm sowie der
Jagdführer die dafür nötige Lizenz besitzen.
Am Ende der Jagd wird das erlegte Wild auf dem Jagdpermit registriert und die Angaben vom Gastjäger und seinem Jagdführer durch Unterschrift bestätigt. Dieses Formular wird beim Ministerium für Na
turschutz und Tourismus eingereicht und die Ausfuhr der Trophäen in das Heimatland des Gastjägers beantragt.


